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Wir klären auf: 4 Augen-Mythen auf dem Prüfstand

Mythos #1 Schau mir in die Augen, Kleines: Liebe auf den ersten Blick

Im Film wird es häufig romantisch inszeniert: Die weibliche Hauptrolle trifft in einer kuriosen Situation auf ihren Traummann. Er wirft ihr einen Blick zu und schon ist es um sie beide geschehen – Liebe auf den ersten Blick. Doch was ist dran?

Wahr ist, dass die Entscheidung, ob wir einen Menschen sympathisch finden oder nicht, binnen weniger Zehntelsekunden entschieden wird. Und auch die Liebe auf den ersten Blick ist möglich – wenn auch nicht ganz so hollywoodreif wie in den Filmen. ? Tatsächlich ist die heftige Reaktion keine Liebe, sondern vielmehr eine starke Verknalltheit, aus der sich Liebe entwickeln kann. Ein tiefer Blick in die Augen ist hier auf jeden Fall hilfreich.

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Ein Blick sagt mehr als tausend Worte – und entscheidet, wen wir sympathisch finden und wen nicht.

Mythos #2: Der böse Blick

Während man sich in Deutschland verliebt in die Augen schaut, haben Blicke im Süden Europas eine andere Bedeutung: Vor allem in Italien können sie auch negativ konnotiert sein – etwa beim bösen Blick. Der Volksglaube schreibt dem Blick eines Menschen unheilvolle Kräfte zu, die beim Betroffenen für Unglück sorgen. Negative Gefühle wie Neid oder Hass machen den bösen Blick erst möglich.

Abwehren kann man den bösen Blick übrigens durch das Berühren eines Gegenstands aus Holz oder Metall sowie durch das Tragen eines hornförmigen Anhängers.

Mythos #3: Tränen sind nicht gleich Tränen

Augen sind die Spiegel unserer Seelen – so heißt es im Volksmund. Und es ist auch tatsächlich etwas dran: Wenn wir uns freuen, weiten sich unsere Pupillen. Aber auch unsere Tränen verraten viel über unsere Emotionen. Und das aus zwei Gründen: Zum einen ist der Mensch das einzige Lebewesen, dass bewusst weinen kann, zum anderen verrät die Zusammensetzung unserer Tränen einiges über unsere Gefühle. 

Denn je nachdem, ob ein Mensch aus einer Emotion wie Glück oder Wut heraus weint, setzt sich die Flüssigkeit anders zusammen als bei der regulären Tränenflüssigkeit.

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Ob aus Trauer oder vor Freude: Emotionale Tränen enthalten rund ein Viertel mehr Proteine als reguläre Tränenflüssigkeit.

Mythos #4: Braun ist die häufigste Augenfarbe auf der Welt

Rund 90 Prozent der Menschen weltweit haben braune Augen – zumindest oberflächlich. Denn unter der farbgebenden Melaninschicht sind alle Augen blau. Dasselbe gilt auch für grüne Augen: Sie sind nur im Tageslicht grün. Dabei gilt: Je dunkler die Augenfarbe, desto abwechslungsreicher ist die Struktur der Iriden. 

Während blaue Iriden meist eine klar erkennbare Struktur haben, enthalten braune Augen häufig eine Wellenlandschaft. Bei besonders dunklen Augen ist die Struktur tagsüber kaum zu erkennen. 

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